Annapurna Gebirge und Basecamp Nepal

Das Annapurna Gebirge nähe Pokhara, Nepal

Die Fotos dokumentieren meinen Ausflug im Annapurna Gebirge, Himalaya. Es ging entlang an beeindruckenden Schluchten, hohen Kämmen und Urwäldern. Ziel war das Annapurna Basecamp in 4100 Meter Höhe. Auch diese Kollektion kann bei mir als Ganzes oder in Teilen lizenziert werden. Die Layoutdaten stelle ich vorab zur Verfügung. Aktuell können Sie auch den Annpurna Kalender 2017 bei mir bestellen!

Der Weg ist das Ziel

Der Weg zum Basecamp ist genaugenommen eine unendliche Treppe. Es geht abwärts, es geht hoch und es geht auch zwischendurch mal ebenerdig – nicht einmal so lange, dass man die Vorfreude auf den nächsten Treppenabschnitt genießen könnte.

Die Treppe in der Treppe:

Die Treppe in der Treppe

Das Foto zeigt wie im Annapurna die Felder bestellt werden. Es ist beeindruckend, wie hier jedes Fleckchen entlang der Treppen genutzt wird. Die Treppen sind im wahrsten Sinne die Adern dieser ländlichen Lebensweise. Das Foto lässt nur vermuten, wie archaisch und beschwerlich das Leben hier draußen ist.

Die Treppe wird geflickt:

Die Treppe wird geflickt

Das Instandhalten der Treppen ist eine anstrengende aber überlebensnotwendige Arbeit im Annapurna Gebirge. Hier sieht man, wie auf althergebrachte Weise die bis zu 200 Kilo schweren Steinblöcke für die Treppenstufen bearbeitet werden. Wie diese Brocken (alle!) zu ihrem Bestimmungsort gelangt sind, mag man sich gar nicht ausmalen. Es grenzt gar an ein Weltwunder.

Esel und Maultier-Express:

Esel und Maultier-Express

Als Wanderer in diesem Terrain kocht bei diesem Anblick schon einmal die Eifersucht auf einen Sack Kartoffeln über. Zu gerne würde man sich doch selbst – auf solchen komfortablen Fortbewegungsmitteln sitzen sehn. (Ich muss gestehen: damals war gänzlich untrainiert unterwegs.^^)

Am Hang gebaut

Das Leben hier oben lässt sich mit dem Begriff “ein Leben in Steillage” beschreiben. Ebene Flächen sind hier Luxus. Für Mensch und Tier bedeutet dieses Leben hier ein stetiges auf und ab.

Weg und Haus sind dicht an den Hang gebaut:

Weg und Haus sind dicht an den Hang gebaut

Hier oben muss man auf trittsichere Verkehrsmittel umsteigen. Schön zu sehen ist hier, wie sich der Weg in mittlerer Hanglage an den Berghängen entlang schlängelt. Aus meiner Erinnerung heraus, kann ich sagen, dass diese Strecke eher ein kurzes Vergnügen war und nach spätestens 30 Minuten der nächste An- oder Abstieg kommt.

 

Das Bauen von Häusern im Annapurna bedarf Improvisationstalent:

Bauen bedarf Improvisationstalent

Entlang der Haupt-Treppen (bzw. Wege) finden sich hier viele Gehöfte die zu Guesthouses umfunktioniert wurden. Das Foto zeigt aber auch, wie geschickt hier oben mit dem vorhandenen Platz umgegangen wird.

 

 

 

 

Kleiner Schuppen am Terrassen-Feld:

kleiner Schuppen am Terrassen-Feld

Das Foto zeigt die traditionelle Bauweise der für diese Gegend typischen Schuppen. Es ist gut vorstellbar, dass auch schon vor 1.000 Jahren genau an der dieser Stelle ein ähnlicher Schuppen stand.

 

 

 

 

 

 

Ein Yak steht im Dorf:

Ein Yak steht im Dorf

Ein putziges Yak schaut mir neugierig ins Glas. Im Hintergrund sieht man das blau gestrichene
Dorf “Ghode Pani”, wo wir im Himalayan View and Lodge übernachtet haben. Die Anekdote zum Dorf: Philip bekam hier (endlich) einen Einlauf gegen seine Verstopfung, da es hier eine kleine Krankenstation gibt.

 

 

Leben und Arbeiten am Abhang:

Leben und Arbeiten am Hang

Auf einen flachen Bergrücken entdecke ich Dorfbewohner bei der Feldarbeit. In diesem Tal sind anscheinend mehrere Ernten pro Jahr möglich! Mitte April ist hier auch schon T-Shirt-Wetter.

 

Schlucht und Gipfel

Landschaftlich geht es hier im Annapurna ans Eingemachte. Klima und Vegetation ändern sich nahezu von Tal zu Tal und es gibt stets neue landschaftliche Besonderheiten zu entdecken. Klimatisch läuft der Wanderer in subtropischen Verhältnissen los, bis er sich am Basecamp angekommen, den Allerwertesten bei Minusgraden abfriert. Sind die Tage am Annapurna mit Sonne gesegnet, wird man einige imposante, visuelle Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Ein Koloss steht im Dunst

Ein Koloss im Dunst

Was die meisten Reiseführer verschweigen, ist die simple Tatsache, dass die schönste Landschaft im Dunst und Nebel auch nichts taugt. Gerade hier im Annpurna Gebirge verbringen manche Wandergruppen wochenlang vergeblich damit, nur einen Blick auf die hohen Gipfel zu erhaschen und stochern stattdessen mit ihren Nordic-Walkingsticks (unsere Gruppe war a stick-free community) die Pfade entlang. Glücklicherweise hatte ich meinen Ganesh Sticker dabei und die Sonne hat bald den Nebel vertrieben. (Bis auf einen anstrengenden Tag im Regen, hatten wir wohl auch eher sehr viel Glück mit dem Wetter.) Auf dem Bild zu sehen ist der Machapucharé im Dunst. Meine Position: 28°23’48“ N 83°45’55“ E

 

Ein Foto vom Machapucharé

Machapucharé

Guru unser Guide hatte am Vorabend erwähnt, dass eine Ecke weiter der „Fishtail“ zu sehen ist. Pünktlich um 6 stand ich dann dort “eine Ecke” weiter und sah, was Licht so alles anrichten kann. Wobei die fotografische Abbildung hier schlichtweg untertreibt (im Vergleich zu Sinneseindruck), habe ich den dokumentarische Charakter bewahrt und nichts bearbeitet.

Es geht immer weiter die endlosen Treppen hinauf:

Es geht immer weiter die endlosen Treppen hinauf

Dieses Foto ist unter einen großen Brocken entstanden, der uns vorm frischen Wind geschützt hat. Annapurna Kenner sehen schon jetzt voller Neid, es herrscht nahe zu gut Sicht …so kurz vorm Ziel! Ansonsten fängt allmählich die unendliche Treppe bei der dünnen Luft an, besonders zu nerven.

Ein kleiner Wasserfall und hoher Berg:

Wasserfall

Nur ein Hochformat zeigt den weiten Weg des Wassers.

Das Ende der Treppen im Annapurna:

Das Ende der Treppen

An einem langgestreckten Tal entlang geht es immer weiter hinauf Richtung Annapurna Basecamp. Unsere geliebte Treppe ist mittlerweile einem kontinuierlich steigenden Trampelpfad gewichen. Die dünne Luft macht das Vorankommen zur Strapaze.

Mit dem Heli zum Fishtail, hoch oben beim Basecamp:

Mit dem Heli zum Fishtail

Es gibt so Situationen beim Trekking im Gebirge, da sinniert man über die eine oder andere alternative Fortbewegungsmöglichkeit. Auch sollte bekannt sein, dass die dünne Luft zu Wahnvorstellungen führen kann. “Beam me up, Scotty” oder einfach und realistischer per Anhalter mit dem Heli nach Gipfel waren die Gedanken der Stunde.

Westwand vom Machapucharé:

Face of Machapucharé

Das Foto zeigt die beeindruckende Westwand Machapucharé, welcher im übrigen nicht bestiegen werden darf und bei den Nepali heilig ist. So ist überliefert, dass der junge Shiva ihn einst bestiegen hat. Shiva war dann zumindest ein Sherpa. Wenn man mit 40-60 Kilo Gepäck in Badelatschen zum Basekamp krachselt, wird ja wohl auch noch anderes möglich sein.

Morgenstund macht das Annapurna rund:

Morgenstund macht das Annapurna rund

Vorweg genommen: Es ist schweinekalt aber wolkenlos!!! Glücksgefühle erzeugen dann auch ein Wenig innere Wärme und so konnte ich mit eingefrorenen Händen doch noch den Auslöser drücken. Hier zu sehen ist ein Teil der Annapurna Range und den anderen Gipfeln am Basecamp.

Fisheye-Panorama vom Annapurna Basecamp:

Annapurna Basecamp

Wolkenloser Himmel über dem Annapurna Basecamp! Ein bisschen enttäuscht war ich dann schon, dass linker Hand der Gletscher futsch ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass der Klimawandel nur ein „periodische Ereignis“ ist, wie es von dahergelaufenen Geldgeilen Lobbyisten und Pseudowissenschaftlern propagiert wird. Mit Sicherheit wird mir von diesen aber auch kein einziger sagen können, wann sich der Gletscher wieder regeneriert haben wird… Die Stimme der Vernunft würde es diesen armen Kreaturen gebieten, solche Behauptungen erst zu verkünden, wenn sie mir letzteres mit Gewissheit sagen könnten.

 

Meine Kalender als Bildinspiration…

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Kontakt: 040 30085369

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PS Weitere Fotos vom Annapurna Gebirge finden sich auf meinen Google Drive. Die Layoutdaten stellen ich wie auf fototwitter.de üblich vorab zur Verfügung.
Meine Reisbegleitung bestand aus Philip, Olli und Guru, der und den Weg im Annapurna gezeigt hat und super Unterkünfte organisiert hat.

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