Leh Ladakh – Leute und Landschaft

Leh, Ladakh – Leute und Landschaft 2009

2009 war ich auf Reisen in Leh und haben und habe dort mit 3 Freunden zusammen ein Bild der Gegend gemacht. Die Stadt mit seinen ca. 30.000 Einwohner zählt zu den höchstgelegenen Metropolen der Welt und ist auf einer trockenen Hocheben auf ca 3.500 m ü. M. erbaut. Quasi durch die Stadt fließt der Indus, welcher im Katastrophenjahr 2010 weite Teile der Stadt verwüstet hat. Das Klima ist trocken und selbst im Sommer wird es nachts noch ungemütlich kalt. Das Wetter in Leh hat somit immer eine Konstante: Scheint die Sonne, so ist eine Seite warm und die andere kalt. Scheint die Sonne nicht, ist es von allen Seiten kalt.

Ladakh bleibt von den aktuellen Spannungen im Kaschmir (nord-westliches Indien) weitestgehend verschont und die Menschen können hier auf dem kargen Land aber immerhin friedliches Leben führen.

Die Fotos sind mit einer Nikon D300 aufgenommen.Der Bildstil ist dokumentarisch (= neutral, unretuschiert und weitestgehend unbeschnitten).

Leh – die Stadt

Die Architektur der Stadt ist tibetisch und islamisch geprägt, wobei der tibetisch/buddhistische Eindruck überwiegt. Vom hoch gelegenen Leh Palace zeigt sich ein tolles Panorama von diesem einzigartigen Ort in dieser Welt. Für Indien ist Leh ein ehr verschlafenes Städchen und man fürht hier ein ruhiges aber entbehrungsreiches Leben.

Leh aus der Vogelperspektive

In der urtümlichen Städtelandschaft fallen die zahlreichen Grabmäler (Stupa: sanskrit: m., स्तूप, stūpa) auf.

Viele der älteren Gebäude sind eher baufällig und verstärken das archaische Bild dieser Stadt.

In Leh sind viele Stupas zu bewundern.

Es gibt hier viele sakrale Bauwerke und viele Hunde.

Die Moschee von Leh

Oberhalb des Leh Palace befindet sich das Kloster Namgyal Tsemo.

Das Portal zur Stadt mit einen gelangweilten Polizisten

Die Menschen in Leh

Ein Mönch geht zum Kloster hoch.

Tagelöhner vor einer Bäckerei

Ein Mönch (in Turnschuhen) beim Möbelpacken

Eine Tibeterin

Polizist und Hilfspolizist gucken auf eine Werbetafel für den neusten Himalaya Blockbuster.

junge Burschen am „Busbahnhof“

Eine Bäuerin bietet ihre Ernte an

Eine islamische Schlachterei

Mönche in orange

2 Straßenverkäuferinnen vor ihrer Ware

einheimische Frauen in typischer Kleidung

tibetische Wanderarbeiter

Frauen vor der Moschee

Bauarbeiter auf einer der zahlreichen baustellen

Bauherr, Vorarbeiter, Arbeiter

tibetische Wanderarbeiter Familie

Die Landschaft in und um Leh herum

Die folgenden Eindrücke sind überwiegend am Stadtrand und auf einen kleinen Motorradausflug entlang des Indus entstanden.

Am Standtrand:

Ladakh ein Landstrich der harten Kontraste

Ein pre-buddhistischer Tempel lässt auf eine bewegte Geschichte schließen. An der Seidenstrasse gelegen, war Leh früher ein belebtes Handelszentrum. …Und Ladakh war sogesehen weniger abgeschieden als heute.

Grün ist ein kostbare Farbe auf 3.500m. Generell sieht man in Ladakh zu 80% blanken Fels.

So eine Wiese erfüllt den Besitzer sicherlich mit Stolz und soviel grün im Bild ist hier auf jeden Fall eine Aussnahme.

kleiner Bauernhof: die Familie kehrt heim.

kleiner Bauernhof

Hier soll(te) wohl irgendwann mal ein Hotel enstehen.

Viele Stupas zieren das Land.

Minimalismus am Stadtrand: Eine Wolke ziert hoch oben das karge Bild der Landschaft.

Minimalismus am Stadtrand: In diesen äußersten Zipfel von Indien zeugt ein Stromast von Fortschritt.

Die Flechten sind die in Ladakh am weitesten verbreiteten Pflanzen.

entlang am Indus

Und irgendwo ist dann auch der Friedhof der Kuscheltiere. So hoch oben ist es wohl auch der höstgelegene.

Es weht ein stetiger Wind übers Gebirge. Ohne irgendwelche Messungen gemacht zu haben, kann ich wohl behaupten, dass Ladakh wohl eines der windigsten Gebiete der Welt ist.

Auf meinen Reisen ist mir selten so viel Himmel und Fels begenet wie hier.

Hoch oben auf einem Hügel genießen Philip und Olli ihre Zigarettenpause und stählen ihre Lungen mit indischen Tabak.

Das Landschaftsbild in Ladakh zeugt von kleinbäuerlichen Gemeinschaften, wie sie typisch sind für Indien.

Entlang des Flusses findet sich ein wenig grün.

Auch hier zeugen die vielen Stupas entlang des Weges von der bewegten Vergangenheit dieser Landschaften.

Hier zeigt sich der Indus von seiner idyllischen Seite. Übrigens ist dieser Fluß namensgebend für Indien.

2010 hat der Indus in der Region um Leh große Schäden angerichtet. Generell wird Ladakh relativ oft von Naturkatastrophen heimgesucht.

Der Fluss schlängelt sich so durch das Tal

Phyang Monastry in Phey, eine der vielen Klöster in der Umgebung von leh, Ladakh.

glatt geschliffene Steine am Flussbett

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