Varanasi – die heilige Stadt am Ganges

Mit einer über 2500 jährigen Geschichte gilt Varanasi als die älteste Stadt Indiens. Sie ist durchwoben mit heilige Bauwerken und ist nicht zuletzt, durch die Leichenverbrennung an den Ghats und die Baderituale im klaren braunen Wasser des Ganges bekannt. Der Fluß Ganges spielt in der hinduistischen Religion eine entscheidene Rolle und so ist es für viele Hindus ein religiöse Pflicht zumindest für den Tod, an diesen Ort zu pilgern, um sich dann im „Nektar der Unsterblichkeit“ (Amrita = Name für das Gangeswasser) bestatten zu lassen. Hier und da sieht man, die verkohlten Leichen durch den Strom treiben und nicht weit davon entfernt nehmen die Locals ein Erfrischungsbad. Varanssi ist eine Stadt, an der man sich nicht satt sehen kann. Ich habe dort viele Fotos geschossen und werde nun einige als meinen Reisebericht in dokumentarischer Art hier vorstellen. Alle weiteren gibt es via Google Drive mit dem Klick auf den blauen Button:

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Auto Rickshaw Ride

Die typische Auto Rickshaw in Indien ist eine Piaggio Ape Calessino, deren simple aber robuste Technik sich mehr als bewährt hat. Nicht ohne Grund fahren hier auch noch „schein tote“ Exemplare putz munter durch die Gegend.        

Ein Bild in POV-Perspektive des Fahrers einer Rickshaw.

Unterwegs in den Strassen der Stadt. Eine Motor-Rickshaw ist hier die Wahl der Fortbewegung.

In diesem Bild verhandelt der Fahrgast in der Rickshaw sitzend den Fahrpreis.

Heiß begehrte Kundschaft

Der Rickshawfahrer hat auf den überfüllten Strassen alle Hände voll zu tun.

Auf den Straßen von Varanasi gilt es das Steuer fest im Griff zu haben.

Ein Porträit vom Fahrer im Rückspiegel der Rickshaw.

Der müde Gesichtsausdruck zeugt davon, dass auch die Konkurrenz nie schläft.

Eine Großfamilie fährt in einem Kleinwagen.

StVO: was passt, das passt! Eine Familie ist in eine überladene Rickshaw gequetscht.

Take a walk! (Gassi in Varanassi)

Jeden Meter lang gibt es hier was zu entdecken. Die vielen engen Gassen vollgestopft mit Menschen, Gewerbetreibenden, Ziegen und Kühen haben einen unwiderstehlichen Magnetismus auf mich entfaltet.

Die Kinder der Unterschicht sind oft sich selbst überlassen: auf diesem Bild passt ein kleines Mädchen auf ihre noch jüngere Schwester auf.

Babysitting: große Schwester passt auf kleine Schwester auf. Die Kinder der Unterschicht sind oft sich selbst überlassen.

2 Männer richten eine Leiter in einer schmalen gasse auf, um Reparaturen an einer Leitung vorzunehmen.

Die Concorde started gleich Der kleine Junge schickt seine Papierdrohne zum Erprobungsflug los, denn irgendwo ist ein Kabel locker.

Das Bild zeigt ein karg ausgestattete Werkstatt in der gerade ein Ventilator repariert wird.

In den wuseligen Gassen von Varanasi finden sich viele solcher Reparatur-Shops. Es ist beeindruckend wie in Indien unter widrigen Bedingungen immer wieder kleine Wunder passieren.

In einer Garküche bereiten 2 Männer in vielen Töpfen Essen vor.

Heute gibt es Eintopf: Hier wird der Reihe nach gekocht! In Indien wird traditionell viel vegetarisch gegessen, was auf dem hinduistischen Glauben beruht.

Ein Gemüsehändler sitzt an seinem Marktstand vor der Ware.

Man ist Vegetarier

Das Foto dukomentiert, wie in Varanasi viele Tätigkeiten unter freien Himmel verrichtet werden.

Das Bild zeigt eine Fahrradwerkstatt an der freien Luft.

In Indien sind viele Hauswände handschriftlich mit Parolen beschriftet.

Zuhause angekommen: ein Man trägt sein Bike heim.

Vor diesem Laden befindet eine Gruppe von Männern unterschiedlicher Kasten.

Dieses Foto versinnbildlicht für mich das hinduistische Kastensystem.

In der heiligen Stadt darf es an religiösen Devotionalien nicht fehlen.

Varanassi ist die Shiva geweihte Stadt. Ein Mann schleift die Specksteinfiguren in seinem Laden.

Ein Gruppenshooting von 5 Brüdern in ihrem Gemischtwarenladen.

Immer wieder warten kleinere Auftragsarbeiten auf einen.

Ein Kunde im weissen Sari kauft bei einem Strassenhändler grünes Gemüse.

Ein Verkäufer bedient seine Kundschaft mit seinem vegetarischen Angebot. Heute gibt es grün zu essen.

Der hart verdiente Mittagsschlaf.

Eine Kuh mit Kalb läuft über die Strasse.

Eine heilige Kuh mit heiligem Nachwuchs.

Ein altes weißes Pferd zieht eine Kutsche.

Ein Foto nach der berühmten Kurzgeschichte von Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Das Foto zeigt ein Porträit eines Mannes auf seiner Rickshaw.

Ein Rickshawfahrer wartet auf den nächsten Kunden.

Eine Herde Kühe blockiert einen schmalen Gang.

Die Cowgang im Kuhgang.

 

Die Zahnfee: Varanasis Lokalgröße!

Der Zahnarzt trägt hier Dreadlocks und Oberkörper frei. Meine Minireportage zeigt den Stammeszahnarzt der ohne Betäubung und Praxis auskommt.

Eine Zahnarzt mit freiem Oberkörper behandelt unter freiem Himmel seine Patienten.

Und jetzt bitte den Mund schön weit auf & die anderen schön aufpassen, dann klappt es auch zuhause!

Eine Zahnarztpraxis unter freiem Himmel direkt an der Strasse.

Schau her: was nicht tötet, härtet ab.

Die Freiluft-Zahnarztpraxis ist gut besucht.

Ein Zahnarzt mit vollem Wartezimmer.

Ein Mann mit langen Rasterzöpfen hält Mittagsschlaf.

Der Zahnarzt beim Mittagschlaf: Die Zahnfeh muss auch mal ruhen.

Am heiligen Fluss

Die Ghats (die Orte wo die Leichen verbrannt werden) sind mehr oder weniger durchgängig mit einer breiten Uferpromenade verbunden. Von hieraus wird deutlich, warum sich hier so viel um den Tod dreht. Erstens schwimmen Leichen im Fluss und die gesammte Stadt scheint für diesen letzten Weg ausgelegt zu sein.

Zwischen den am Ufer des Ganges vertauten Botten hat sich eine im Wasser treibene Leiche verfangen und am Ufer weidet eine schwarze Kuh.

Eine Leiche hat sich zwischen den Booten verheddert!

Eine Gruppe von Frauen wäscht sich am Ufer des Ganges. Ein ehr seltener Anblick.

Eines meiner Lieblingsbilder: Reinlichkeit geht vor.

Ein paar menschen haben sich auf den Treppen zwischen Ghats um einen Chai-Verkäufer versammelt.

Eine kleine Chaibar mit Flötenverkäufer.

Jungentliche baden im Ganges.

unendlicher Badespaß

2 Ausflugsboote begenen sich auf dem Ganges. In der Ferne sieht man das Treiben an der anderen Uferseite.

Ghanga River Shipping Company

Die ordentlich vertauten Ruderboote warten am Ufer des Ganges auf die kühle Abnedluft.

In der Mittagshitze ist hier nicht so viel los.

2 Wäscher haben ihre Wäsche zum trocknen in die Sonne gelegt.

Hier hat wieder der weiße Riese zugeschlagen und die Wäsche mit heiligen Wasser gewaschen: Alles Zauber!

An einer langen Leines hängt viel Wäsche zum trocknen am Ufer mit Blick auf den Ganges.

Dieses Foto zeigt eine sehr schöne Art, die Wäsche zu trocknen.

Ein Pnaorama mit am Ufer des Ganges vertauten Ruderbooten.

Eine Reihe von Booten dümpelt am Flußufer des Ganges.

Ein Didgeridoo-Spieler sitzt mit Blick auf den Fluß.

Varanasi lockt viele Touris mit seinen reichhaltigen Angebot an Yogakursen.

Ein Guru blickt auf den Fluß.

Hier ist ein Guru, falls noch jemand einen sucht.

Das Bild zeigt im Gangeswasser badene Männer.

Unendlicher Badespaß in den heiligen Fluten des Flußes der Wiedergeburt.

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